Homöopathie
Die häufigsten Fragen sollen hier kurz und leicht verständlich beantwortet werden.
Was bedeutet Homöopathie?
Homöopathie kommt aus dem griechischen. Homöo=Ähnliches, Pathos=Leiden. das begründet den ersten der drei Leitsätze, der da heißt: "Ähnliches mit Ähnlichem" heilen. Homöopathie ist eine Therapieform, die mit Arzneien aus der Tier-, Pflanzen- und Mineralienwelt eine Behandlung anwendet. Bei gesunden Menschen würde die Einnahme solcher speziell potenzierten (verdünnten und verschüttelten) Arzneien, genau die selben Symptome hervor rufen, die sie bei einem kranken Menschen zu heilen vermag.
Was bedeutet klassische Homöopathie?
Diese wurde von dem deutschen Arzt Samuel Hahnemann Anfang 1800 genauer erforscht, publiziert und angewendet, wobei ihre Grundregeln schon älter als Hippokrates sind. KLASSISCH bedeutet hier, dass nur ein Mittel, also keine Komplex- oder Mischarzneien, eingesetzt werden, um so der GESAMT-KONSTITUTION des Patienten gerecht zu werden und sicher zu sein, welches Mittel ihm am besten entspricht. Zudem kommen hier nur Arzneien ab einer C-Potenz (höhere Verdünnung und Verschüttelung als D-Potenz) zur Anwendung. Bei dieser Therapieform ist eine ausführliche Anamnese erforderlich um den Menschen als GANZES (Geist, Körper, Seele) betrachten zu können. Dann wird ihm sein Konstitutionsmittel helfen sich selbst zu regenerieren.
Was kann man damit behandeln?
Grundsätzlich könnte man sagen alle. Wobei die Summe der vorliegenden Erkrankungen eine Rolle spielt. Der Körper muß angeregt werden seine Urkraft, nämlich die Fähigkeit sich selbst wieder in Ordnung zu bringen, wieder zu übernehmen. Das Abwehrsystem muß gestärkt werden. Fühlt sich die Seele wohl, ist auch der Körper gesund und umgekehrt, dies ist der Kreislauf. Eine Erkrankung ist immer ein Warnsignal unseres Körpers. Häufig kommen folgende Erkrankungen in der täglichen Praxis vor: Abwehrschwäche, Hauterkrankungen, Allergien, Magen- Darmerkrankungen, Schmerzen jeglicher Art, Kreislaufbeschwerden, alle chronischen Erkrankungen, Schlafstörungen, Depressionen, Ängste, Hyperaktivität und viele mehr.
Wichtig ist die Bereitschaft jedes einzelnen sich mit seinem Organismus zu beschäftigen, sich die Zeit zu nehmen seinen Körper wieder wahr zu nehmen und auf dessen natürliche Bedürfnisse mehr ein zugehen.